HNO Ingolstadt

 

Wenn von einem HNO-Arzt die Rede ist, wird ein speziell ausgebildeter Arzt nach erfolgreichem Abschluss der Regelstudienzeit für Allgemeine Medizin und fünfjähriger Weiterbildungszeit zum Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen angesprochen. Die ersten drei Weiterbildungsjahre gelten den HNO-Basisthemen. In den zwei letzten Jahren werden Kenntnisse zu medizinischen Spezialthemen erworben. Er kann als niedergelassener Facharzt in einer Gemeinschaftspraxis, allein mit eigener Praxis oder in einem Krankenhaus praktizieren.
Der HNO-Arzt behandelt Verletzungen und Fehlbildungen sowie Erkrankungen und Einschränkungen bzw. Störungen im Bereich Hals, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre sowie Nase, Ohren und Mund.
Die Behandlungsgebiete im Bereich HNO Ingolstadt sind vielseitiger, als die meisten es sich wohl vorstellen, und überschneiden sich zum Beispiel mit der Ästhetischen Chirurgie, der Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie sowie der Dermatologie und Neurologie.

 

Die einzelnen Behandlungsspektren des HNO-Arztes

HNO Ingolstadt für Hals Nase und Ohren

HNO Ingolstadt für Hals Nase und Ohren

Beschwerden der Nase und der Nasennebenhöhlen
Dazu gehören im Einzelnen:
– eine Rhinitis, akute oder chronische Entzündung der Schleimhaut hervorgerufen durch infektiöse, allergische bzw. pseudoallergische Ursachen. Oft mit einer Erkältung verbunden.
– der allergische Schnupfen durch Pollen, Hausstaub, Tierhaare uvm.
– eine gestörte Nasenatmung zum Beispiel durch zu enge oder schiefe Nasenwände
– eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) durch Viren oder Bakterien
Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen und die Kienbeinhöhle.

Nicht selten ist bei diesen Diagnosen die Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt oder einem Zahn-, Mund- und Kieferchirurgen erforderlich, da sich eine akute und chronische Entzündung auf die Kieferhöhle ausbreiten kann.

Behandlungsspektren bei Ohrerkrankungen
– der vielfach gefürchtete Tinnitus (Tinnitus aurium, “das Klingeln der Ohren“)
– eine Hörschwäche bzw. der Hörverlust
– der Hörsturz (Ohrinfarkt) basierend auf einer meist einseitigen – Schallempfindungsstörung, die wenige oder alle Frequenzen betreffen kann
Hörverlust am Außen-, Mittel- oder Innenohr bzw. am Hörnerv (Akustikusneurinom) oder auch im Gehirn durch starke oder lang anhaltende Schalleinwirkung. Ferner durch Infektionskrankheiten, Vergiftungen, Ohrverletzungen und genetischer Vererbung
– Durchführung von Audiometriemessungen
– Behandlung von Ohrinfektionen
– Mittelohrentzündungen akuter oder chronischer Ausprägung oder in Form einer chronischen Knocheneiterung.
– Behandlung eines Paukenergusses nach einem akuten oder auch chronischen Tubenkatarrh
– Schädigungen des Trommelfells
– Störungen des Gleichgewichtsorgans im Ohr
– Behandlung von Refluxstörungen
– Behandlung von Ohr- und Ohrmuschelerkrankungen

Behandlungsspektren bei Mund- und Rachenerkrankungen
– Verletzungen bzw. Erkrankungen des Mund- und Rachenraums und der Speiseröhre wie z. B. im Mundraum eine orale Candidose (Zungenpils), Kondylome (Warzen), Aphthen (oberflächliche Schleimhautschädigung), Herpesinfektionen, Mundsoor und Herpangina (Erkrankung der Mundschleimhaut) und im Rachenraum eine akute oder chronische
– Behandlung einer Mandelentzündung und von Mandelsteinen
– Behandlung von Schluckbeschwerden (Dysphagien) bakterieller, organischer oder psychischer Genese

Weitere Behandlungsspektren über die bisher Genannten hinaus
– Behandlung von Verletzungen bzw. Erkrankungen der Speiseröhre
– Konservative Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers (Mononukleose), bei schweren Verläufen in Kooperation mit einem Onkologen
– Behandlung von Diphtherie durch bakterielle Infektionen
– bei Schädelfrakturen; postoperative Behandlung nach operativer Versorgung durch einen Neurochirurgen
– Behandlung von Neuralgien (Nervenerkrankungen) im Kopfbereich, wenn erforderlich in Kooperation mit einem Neurologen
– Konservative und chirurgische Behandlung von Tumorerkrankungen in diesen Bereichen. Für eine nuklearmedizinische Behandlung in Kooperation mit Radiologen

 

Spezialgebiete im Bereich HNO Ingolstadt

Die Phonochirurgie
Die Durchführung von Operationen zur Verbesserung der Stimme kann vom HNO-Arzt bzw. einem Phoniater erfolgen. Dieser Eingriff am Larynx gilt ausschließlich und primär der Verbesserung, Erhaltung oder Wiederherstellung der Stimmfunktion und des Sprechvermögens.
Das Behandlungsspektrum für phonochirurgische Eingriffe betrifft folgende Bereiche:
Entfernung von gutartigen Veränderungen wie Knötchen oder Polypen an den Stimmlippen sowie Granulomen am Kehlkopf und von Reinke-Ödemen. Damit wird eine weitere Behinderung des Schwingungsablaufs der Stimmlippenschleimhaut mit Beeinträchtigung der Phonation vermieden.
Die Behandlung einer Glottisschlussinsuffizienz durch beispielsweise Stillstand der Stimmlippen nach Intubationsschäden
Feminisierung der Stimmlage bei Transsexualität (Mann-zu-Frau)

Ein HNO Arzt in Ingolstadt behandelt auch Ihren Hals

Ein HNO Arzt in Ingolstadt behandelt auch Ihren Hals

Die Neurootologie (Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems)
Diese teilt sich in vier Teilbereiche:
1. Die Äquilibriometrie mit Überprüfung des Gleichgewichts und der Gleichgewichtsfunktion bei Schwindel unterschiedlicher Genese sowie bei Fallneigung, Orientierungsstörungen und Bewegungskrankheiten
2. Die Audiometrie bei Gehörstörungen mit Hörverminderung, Ohrgeräuschen, Lärmschäden und Taubheit.
3. Die Gustometrie bei Geschmacksstörungen aufgrund von Geschmacksblindheit bzw. Gesvhmacksverzerrung oder Geschmacksverwechslung bzw. Geschmacksillusionen
4. Die Olfaktometrie bei Geruchsstörungen, wenn Geruchsblockaden oder -ausfälle durch eine Nasenschwellung, eine sensorische Geruchsstörung oder Geruchsverwechslung bzw. Geruchshalluzinationen vorliegen
Es besteht eine enge Verknüpfung mit der Rehabilitationsmedizin.

Die Behandlung von altersbedingten Sinnesstörungen mit den Symptomen
– Presbyvertigo (Altersschwindel)
– Presbynausea (schwindelbegleitende vegetative Entgleisungen im Alter)
– Presbyataxie (Alterstaumeligkeit)
– Prexbytinnitus (Altersohrgeräusche)
– Presbyakusis (Alterssehstörungen (in Verbindung mit dem Augenarzt)
– Presbygeusie (Geschmacksveränderungen im Alter)
– Presbyosmie (Geruchsveränderungen im Alter)

Die Pädautiologie bei auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)
Diese Störungen liegen vor, wenn trotz normalem Tonaudiogramm zentrale Hörprozesse und damit die vorbewusste und bewusste Analyse sowie Differenzierung und Identifikation des Hörens bezüglich Zeit-, Frequenz- und Intensitätsveränderung gestört sind. Diese Störungen beziehen sich auf akustische und auditivsprachliche Signale aber auch Prozesse der binauralen Interaktion.

Behandlung eines Schlafapnoe-Syndroms
Die Diagnosestellung erfolgt durch ein Schlafdiagnostikscreening, den sog. Nicht-Labor-Monitoring-Systmenen (NLMS) beim Patienten zu Hause. Hierbei misst der Arzt für HNO Ingolstadt die Atemströme (nasal flow), sowie die Atemgeräusche und die Sauerstoffsättigung im Blut mit einem Pulsoxymeter. Ferner werden die Herzfrequenz, die Bewegungen des Brustkorbs und des Abdomens beim Atmen sowie die Körperlage gemessen. In schweren Fällen erfolgt eine Überweisung in ein Schlaflabor für eine Polysomnographie. Hierzu gehören auch ein Elektroenzephalogramm (EEG) und eine Elektrookulographie (EOG). Außerdem werden eine Elektromyographie (EMG) und ein Elektrokardiogramm (EKG) angefertigt.

 

Hals Nasen Ohren Arzt in Ingolstadt

 

Die Behandlung der Schlafapnoe kann konservativ erfolgen mit Anpassung einer Protusionsschiene oder einem nasopharyngialen Stent.
Alternativ können Anti-Schnarch-Masken, Nasenklammern, Meditationskurse, Magnetfeldmatten oder auch das Inhalieren ätherischer Öle helfen.
Im Bereich HNO Ingolstadt ist die transkutane Elektrostimulation der suprahyoidalen Muskulatur eine weitere Alternative im Rahmen der konservativen Therapien. Dieses Zungenmuskeltraining (ZMT) wird über einen Zeitraum von zwei Monaten zweimal täglich durchgeführt. Bei einer mäßigen Schlafapnoe kann sich ein Erfolg einstellen.

Bei der CPAP-Therapie wird der Patient im Schlaf dauerhaft mit Umgebungsluft unter leichtem Überdruck versorgt. Dafür steht neben dem Bett ein CPAP-Gerät, das die Luft ansaugt und über eine Voll- oder Nasenmaske der schlafenden Person wieder zuführt. Ist auch die Lungenfunktion beeinträchtigt, kann die Luft erwärmt oder angefeuchtet werden.

Bei der CPAP-Beatmung (Continuous Positive Airway Pressure) für schwere Formen der Schlafapnoe handelt es sich um eine kontinuierliche Überdruckbeatmung. Diese Beatmungsform ist auch als nCPAP-Beatmung (nasal Continuous Positive Airway Pressure) möglich. Eine CPAP-Beatmung kommt auch bei Patienten im Aufwachstadium zum Einsatz, damit sich die Atemmuskulatur wieder an das selbstständige Arbeiten gewöhnt.

Operativ kann der Arzt für HNO Ingolstadt eine Verbesserung der Nasenluftpassage angestrebt werden. Wenn ein zu kleiner oder zu weit zurückliegender Kiefer die Ursache ist, kann mit einer bimaxillaren Operation die damit verbundene Verengung der oberen Atemwege behoben werden. Gleichzeitig wird eine Erhöhung der vorher häufig zu niedrigen Sauerstoffkonzentration im arteriellen Blut erreicht. Die Erweiterung wird mit einem dauerhaften Erfolg in Verbindung gebracht. Nach entsprechender Diagnose muss der HNO-Arzt allerdings an einen Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie überweisen.

 

Behandlungsmethoden beim HNO in Ingolstadt

Konservative Behandlungen
– stroboskopische Untersuchungen (Beurteilung der Stimmlippenfunktion)
– Kehlkopfspiegelungen
– Gehörmessungen mit Tonaudiogramm zur Anpassung von Hörgeräten
– pädaudiologische Untersuchungen unterschiedlicher auditiver Funktionen, wenn der HNO-Arzt eine Weiterbildung zum Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie erfolgreich abgeschlossen hat.
– Chirotherapie
– Akupunktur
– Allergieaustestungen
– Homöopathische Behandlungsmethoden

 

Operative Behandlungen des HNO Ingolstadt

Ohroperationen
– Steigbügel Operationen (Stapedektomien), wenn die Fußplatte des Steigbügels unbeweglich geworden ist
– Steigerung oder Wiederherstellung des Hörvermögens
– Einpflanzen eines Cochlea-Implantats (Hörprothese) als Ersatz für ein Hörgerät, wenn im Innenohr die Sinnenzellen geschädigt sind.
– Einsetzen eines Mittelohrimplantats an die Gehörknöchelchen bei intaktem Innenohr
– Ohranlegeplastiken; zum Beispiel bei abstehenden Ohren (Segelohren)
– Trommelfelloperationen (Tympanoplastiken)
– Schienung des Trommelfells
– Einsetzen von Paukenröhrchen als Kurzzeit oder Dauerversorgung
– Entlastung des Mittelohrs durch einen Schnitt im Mittelohr bei dortigem Paukenerguss
– chirurgische Behandlungen bei krankhaften Schädigungen ambulant und stationär in Lokalanästhesie (LA) und in Vollnarkose; auch mittels Laryngoskop
– Plastisch-chirurgische Operationen bei z. B. Anomalien am Ohr und der Nase
stroboskopische Untersuchungen (Beurteilung der Stimmlippenfunktion)

Nasenoperationen
– Verkleinerung der Nasenmuschel (Hyperplasie) um die Nasenatmung zu verbessern
– die Schaffung einer neuen Nase (Rhinoplastik) mit neuer Formgebung durch Längenkorrektur, Verbreiterung oder Verschmälerung sowie Korrektur der Nasenflügel und Nasenlöcher
– Funktionelle Begradigung der inneren und äußeren Schiefnase (Septumplastik)
– Operation der Nasennebenhöhlen (FESS = Functional Endoscopic Sinus Surgery) bei Entzündungen, Vereiterungen oder Wucherungen
– Entfernung von Nasenpolypen (gutartige Gewebewucherungen)
– Operation der Nasenscheidewand bei Schiefstellung (Septumdeviation) oder eine Lochbildung (Septumperforation)
– Entfernung der Ohrspeicheldrüse bei krankhaften Veränderungen

Wenn die Ohren schmerzen sollte man einen HNO Ingolstadt aufsuchen

Wenn die Ohren schmerzen sollte man einen HNO Ingolstadt aufsuchen

Mundhöhlen- und Rachenoperationen
– Behandlung von Kieferbrüchen, meistens in Kooperation mit einem Zahn-, Mund- und Kieferchirurgen
– Gaumenmandel Operation mit Mandelkappung (Tonsillotomie) oder Mandelentfernung (Tonsillektomie) bei chronischer oder ständig wiederkehrender Mandelentzündung bei zum Beispiel Tonsillitis
– Rachenmandel Operation bei kindlichen Polypen (Adenoiden) in Form von Weichgaumen-OP oder Schnarch-OP
– Zungengrundoperation

Kehlkopfoperationen
– Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) bei Tumorerkrankungen
– Lymphknotenoperation
– Entfernung von Polypen, Sängerknötchen und Reinkeödemen

Halsoperationen
– operative Entfernung von medialen und lateralen Halszysten
– Speicheldrüsenoperationen
– Entfernung diverser Raumforderungen
– Stimmlippenentfernung bei Krebs oder auch anderen Erkrankungen
– Erweiterung der Stimmritze (Laterofixation) bei Stimmlippenlähmung mit Behinderung der Atmung

Weiter operative Behandlungsspektren
– Stirnhöhlenpunktion bei hochgradigen Entzündungen bzw. Vereiterungen um eine Eröffnung der Stirnhöhle durchzuführen
– die Tränenwegstenose, um einen neuen Abflussweg zwischen dem Augenwinkel und der Nasenhöhle anzulegen
– kosmetisch-chirurgische Eingriffe im Bereich Mund, Nase und Ohr; auch in Zusammenarbeit mit den Fachärzten für Plastische Chirurgie

Wenn möglich, werden Operationen im Bereich HNO Ingolstadt heutzutage minimalinvasiv, und damit äußert schonend für den Patienten, durchgeführt. Ob in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose hängt von der Art der Operation sowie der Schwere des Eingriffs ab.

 

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